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Partei | Pressemitteilungen

Löhrmann: Röttgens nächster Schnellschuss

Zum Vorschlag einer Regierungskommission "Zukunft der Industrie in Nordrhein-Westfalen" von Norbert Röttgen und Friedrich Merz erklärt Sylvia Löhrmann, designierte Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen NRW zur Wahl am 13. Mai 2012:

"Herr Röttgen erweist sich als echter Schnellschuss-Kandidat. Ohne Wahlprogramm und eigenen Zukunftsplan versucht er, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Es spricht für die verkehrte Welt der CDU, wenn ihr Spitzenkandidat in der ersten Wahlkampfwoche eine Schattenministerin und eine imaginäre Regierungskommissionen vorstellt. Offensichtlich versucht Herr Röttgen, von der innerparteilichen und öffentlichen Diskussion um seine Zukunft abzulenken. Friedrich Merz wäre ein besserer Berater, wenn er Herrn Röttgen nahelegen würde, sich in Ruhe in Nordrhein-Westfalen umzusehen und ein Gefühl für das Land und die Herausforderungen zu gewinnen.
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Krise der Gemeindefinanzierung spitzt sich zu

Anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zum erneuten Defizit der Gemeindefinanzen erklärt Britta Haßelmann, Sprecherin für Kommunalpolitik:

Der Protest der unterfinanzierten Ruhrgebietsstädte stellt nur die Spitze des Eisberges dar. Trotz des Steuerbooms schreiben die Kommunen in 2011 erneut rote Zahlen. Die Bundesregierung hat beim Thema Gemeindefinanzen versagt. Das Kernproblem – die Strukturunterschiede zwischen armen und reichen Städten und Gemeinden – hat sie in ihrer Gemeindefinanzkommission nicht bearbeitet. Gerade die Kommunen in strukturschwachen Regionen sind von kontinuierlich steigenden Sozialausgaben bedroht. Die Entlastung der Kommunen von der Grundsicherung im Alter kann nur ein erster Schritt sein, die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen zu beseitigen. Die Kommunen müssen weiter bei den sozialen Kosten unterstützt werden.
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Eon: Milliardenverluste sind logische Konsequenz verfehlter Konzernpolitik

Zur heute vorgestellten Bilanz 2011 des Energiekonzerns E.ON erklärt Oliver Krischer, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz:

Der Verlust von 2,2 Milliarden Euro im vergangenen Jahr E.ON zeigt auf eindrucksvolle Weise das Scheitern einer über Jahrzehnte verfehlten Konzernpolitik. Es ist die logische Konsequenz eines überholten Geschäftsmodells mit klimaschädlichen Kohlekraftwerken und gefährlichen Atomkraftwerken.

Seit Jahren ist offensichtlich, dass fortschreitender Klimawandel und steigende Energiepreise einen grundlegenden Umbau der Energieversorgung erfordern. Doch anstatt die ökologische Modernisierung der Energiewirtschaft durch innovative Investitionen mitzugestalten, hat auch E.ON seine üppigen Gewinne an Aktionäre verschenkt und nicht in klimafreundlichere Technologien investiert.
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Partei | Pressemitteilungen

Ein Jahr nach Fukushima

Zum ersten Jahrestag der dreifachen Katastrophe in Japan erklären die Fraktionsvorsitzenden Renate Künast und Jürgen Trittin:

Vor einem Jahr wurde Japan von einer dreifachen Katastrophe getroffen: Ein Erdbeben von beispielloser Stärke, ein verheerender Tsunami und ein mehrfacher Super-Gau in Fukushima brachten Tod, Zerstörung und unermessliches Leid für das Land. Das Erdbeben und der Tsunami forderten 20.000 Todesopfer. Immer noch gelten mehrere tausend Menschen als vermisst. 350.000 Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht. 320.000 Japaner leben auch ein Jahr nach der Katastrophe in Notunterkünften. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten den Opfern und ihren Angehörigen.
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Partei | Pressemitteilungen

Bundesregierung lässt Länder mit Legehennenhaltung im Regen stehen

Zu den heute im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Bundestags diskutierten Übergangsfristen für die Kleingruppen-Legehennenhaltung erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Die Weigerung der Bundesregierung, den vom Bundesrat gefassten Beschluss zur Übergangsfrist für die Legehennen-Kleingruppenhaltung umzusetzen, ist eine Bankrotterklärung für Ministerin Aigner. Nach ihrem Willen sollen die Bundesländer nach dem 31. März eigenständig über Übergangsfristen für die Kleingruppenhaltung entscheiden können. Ob diese rechtens sind, sollen dann Gerichte beurteilen. Damit überlässt Ministerin Aigner den Gerichten die Entscheidung, wie lange Legehennen noch in Käfigen hausen müssen.
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